Behandlung von Tumorerkrankungen / Onkologie

 

Die Misteltherapie

Mistelpräparate werden seit über 100 Jahren zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt. Heute gehören sie zu den am meisten verordneten pflanzlichen Arzneimitteln in der Tumortherapie.

In der "National Library of Medicine" sind über 1000 wissenschaftliche Publikationen von hoch angesehenen Forschungsinstituten zum Thema "Misteltherapie in der Veterinärmedizin" veröffentlicht worden. Des Weiteren liegen bis heute etwa 140 klinische Studien zur Anwendung von Mistelpräparaten bei verschiedenen Tumorarten vor.


Wann macht eine Misteltherapie Sinn?

Eine Therapie mit Mistelpräparaten ist für die alleinige und ergänzende Behandlung geeignet. Sie wirkt unterstützend während einer Chemo-, Strahlen- und / oder (Anti)- Hormontherapie. Auch bei austherapierten Krankheitsverläufen zur palliativen Behandlung oder zur Rezidivprophylaxe (Verhinderung eines Rückfalls) hat sich die Misteltherapie bestens bewährt.


Wie werden Mistelpräparate verabreicht?

Das Medikament wird als Injektion subcutan (unter die Haut) injiziert. Dies geschiet nicht als feststehende Dosis, sondern es erfolgt im Rahmen eines festgelegten Therapieplans eine rythmische Steigerung der Konzentration.


Warum gibt es unterschiedliche Mistelpräparate?

Misteln werden, je nach dem auf welchem Wirtsbaum sie wachsen, mit unterschiedlichen Nährstoffen versorgt und unterscheiden sich deshalb in ihren  Wirstoffen. So kann nach Art des Tumors eine optimale Wirkung erzielt werden.


Für Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!